Die Sprache des Körpers verstehen

Haben Sie schon einmal mit Ihrer Leber gesprochen? Oder mit Ihrem Magen? Oder mit Ihrem Herzen?
Wenn unsere Organe sprechen könnten, was würden sie uns sagen? Vielleicht spricht unser Körper ja zu uns, nur verstehen wir ihn nicht. Durch die moderne Medizin, die uns scheinbar immer genau sagen kann, was uns fehlt, haben wir verlernt, die Sprache unseres Körpers zu verstehen.

Im Volksmund gibt es noch Redensarten, die uns auf die Verbindung zwischen psychischen Befinden und körperlichen Symptomen hinweisen. Wenn ein Problem „schwer im Magen liegt“ verspüren wir oft Winterwirklich Bauchschmerzen. „Etwas im Nacken sitzen haben“ kann leicht zu Verspannung führen oder wenn wir sehr mitfühlend sind, sagen wir: „es zerreißt mir das Herz“. Solche Redensarten zeigen uns sehr deutlich, welcher Zusammenhang zwischen dem körperlichen Schmerzen und dem seelischen Konflikten besteht. Wir können sie nutzen, um unsere eigenen Strukturen besser zu verstehen und Konflikte zu lösen.

Die unbewusste Sprache des Körpers macht sich meist als Botschaft in Form von Symptomen oder Schmerzen bemerkbar. Oft erkennen wir erst durch eine Krankheit, dass etwas nicht in Ordnung ist oder dass ein anderer Weg eingeschlagen werden muss. Durch Sprechen mit dem Körper oder den einzelnen Organen steigern wir das Körperbewusstsein und können aus unserem Unterbewusstsein Wege zur Heilung finden. Was will mir das Organ sagen? Welche Verhaltensmuster habe ich entwickelt? Wie gehe ich mit mir selber um? Was muss ich ändern? Wie sieht der Heilungsweg aus?

Spezielle Übungen wie Entspannungstraining, Meditation oder Atemtechniken dienen als Unterstützung, um den Körper wieder zu spüren, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, die Körperbotschaften zu hören und im Hier & Jetzt anzukommen. Spüren braucht Achtsamkeit und Zeit. Wenn man es verlernt hat, fällt Spüren leichter mit Begleitung. Durch regelmäßiges Üben wird es immer leichter auf die Körpersignale zu hören und nach und nach funktioniert es von ganz alleine. Alles was Sie dazu brauchen ist Offenheit und etwas Zeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.