Viele kennen sicher den Spruch: „Sich die Sorgen von der Seele schreiben“.

Wer es schon einmal ausprobiert hat, wird bald den positiven Effekt bemerkt haben: Sobald man einen Gedanken oder ein Problem niedergeschrieben hat, fühlt man sich erleichtert.

Biografisches Schreiben hilft dabei, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzten und sich Stück für Stück von altem Ballast zu trennen. Es dient als Lebenshilfe, um Eindrücke und Erfahrungen des Lebens zu verarbeiten, Gefühle und Befindlichkeiten in Worte zu fassen, Wünsche und Ängste zu erkennen und Erfahrungen neu zu bewerten.

Selbstreflexion und Wertschätzung

Durch Schreiben können wir unser inneres Chaos ordnen, Denk- und Erfahrungsmuster erkennen oder Wege aus schwierigen Situationen finden.Wenn das Leben nicht immer so gelaufen ist, wie man sich das gewünscht hätte, fällt die Wertschätzung und das Annehmen der eigenen Geschichte oft nicht so leicht. Doch im Rückblick kann das Leben an Sinn und Bedeutung gewinnen und somit das Selbstwertgefühl gestärkt werden. Was wir aufgeschrieben haben, können wir betrachten, wir können uns distanzieren, können Stellung dazu nehmen und es auch umgestalten.

Kreativität fördern

Wer schreibt, begibt sich in neue Welten und wird sich vielleicht wundern, wie viel Kreativität in ihm steckt. Sich selbst auszudrücken ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es fördert die eigene Intuition und hilft uns dabei, neue Perspektiven zu entwickeln.

Schreib-Gruppen

In angeleiteten Schreibworkshops werden nicht nur Methoden zur Annäherung an die eigenen Biografie vermittelt, sondern auch Möglichkeiten geschaffen, das Erlebte in einer wertschätzenden Gruppe zu reflektieren und anzunehmen.

Der nächste Schreibworkshop beginnt am 16.2. im Seminarzentrum Lyma: www.lyma.at

 

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